UDO Ott. Der Weinmacher.


Kleine, aber feine Fläche.


Für mich als Inhaber und selbständigen Unternehmer gibt es nur ein Möglichkeit, im Wettbewerb um die Gunst der Kunden gegen die grossen Anbieter in meiner Branche zu bestehen: kompromisslose Qualität und besten Geschmack zu erzielen, der meine unverkennbar, individuelle Handschrift trägt. Mein Name steht für einfach gute Rheingauer Weine!

Als inhabergeführter Familienbetrieb möchte ich meine Weine stetig weiterentwickeln. Mein Weg geht dabei nicht über zunehmende Mechanisierung und intensive Ertragssteigerung. Im Gegenteil: Von Anfang bin ich das Risiko der geringeren Menge für höhere Qualität eingegangen. Wenn Mut die Mutter des Erfolges ist, heisst der Vater: Anstrengung. Deshalb erfolgt die Lese noch fast komplett in reiner Handarbeit! Thema Mäuseplage? Keine Chemie, denn da ist die Natur voll auf unserer Seite! Ich baue Ansitze für Greifvögel und beherberge flinke Katzen. Mein Credo: Nicht nur Trends folgen, sondern mit Erfahrung und Mut  Neues wagen. Nur so gewinne und halte ich als Kleinwinzer meine Weinkunden.



Ich mache im wahrsten Sinne des Wortes nur das Beste aus meinen überschaubaren Rebflächen. Klein aber fein:  so kann es vorkommen, dass bestimmte Weine schnell  verkauft, also „Ausgetrunken“ sind.


Versprochen: das Warten auf das nächste Fass, den neuen Jahrgang, wird sich ganz sicher wieder lohnen! Bis dahin ist es mir eine Freude, Sie mit einem meiner Weine auf vielleicht einen weiteres, neues Geschmackserlebnis zu bringen.



Mehr als 380 Jahre wechselvolle Geschichte


Wie alles - ganz anders -  begann...1635...

Die Geschichte des Gorother Hofs war nicht von Anfang an mit dem Weinanbau verbunden. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins späte Mittelalter, wo ein alter Graf auf dem Weg zum Kloster Nothgottes seinen einst verstoßenen Sohn wiederfand, als dieser mit einer Rodhacke auf ihn zukam.  Spätere Geschlechter nannten sich fortan Gravenrod und nahmen den Mann mit der typischen Rodhacke in ihr Wappen auf.
1635  wurde dann der heutige Gorother Hof gegründet. Im Laufe der Zeit wechselte er mehrmals den Besitzer.

Und die Zeit verging......1694, 1699, 1808, 1821...

So wurde 1694 von der Familie von Sohlern der Hof übernommen und das barocke Wohnhaus erichtet. 1699 kam die Gorother Mühle hinzu. Die Kelter, die noch heute vor dem Hof steht, stammt aus 1808. 1821 endete die Geschichte der Familie von Sohlern und der Hof fiel förmlich

in einen langen Schlaf.

Angekommen: UDO Ott und der Grorother Hof.

Doch vor dem Wein war das Rindvieh. Denn ursprünglich war eines der Gelände, wo ich heute meinen Wein anbaue eine Viehkoppel. Im Winter ein idealer Schlittenhang. Für uns Knder galt: wer bremst zuletzt vorm Stacheldraht? Eine echte Mutprobe! In den frühen 80ern war‘s damit vorbei: die Stadt Wiesbaden hat dort einen Weinberg angelegt ...und keine drei Jahrzehnte später wieder aufgegeben.

Für mich ein Glücksfall, denn ich konnte in einem Bewerbungsverfahren diesen bedeutenden Hofweinberg  direkt vor unserer Haustüre mit sonnenreicher Süd-West Lage gewinnen. Mein Eltern waren Landwirte, Obst- und Weinbauer mit Traubenanlieferung in eine Genossenschaft. Sie selbst bauten keinen Wein aus. Ich machte den Schritt zu dem, was ich heute bin: Winzer aus Leidenschaft, mit Leib und Seele!